Ich bin Stefanie Fähnrich, geboren 1990 in Zwickau, neurodivergent und seit 2025 als Heilpraktikerin für Psychotherapie & Achtsamkeitscoach in eigener Praxis in Falkenstein/Vogtland tätig.
In meiner Arbeit begleite ich Menschen, die funktionieren und viel leisten – und sich wieder mit sich selbst und ihren tiefsten Wünschen, Werten und inneren Stärken verbinden wollen.
Meine Vision ist eine Welt, in der Menschen in Verbindung mit sich selbst und ihrer inneren Kraft leben. Denn mentale Gesundheit entsteht aus Selbstverbundenheit – nicht aus Anpassung oder dauerhaftem Funktionieren.
Mein Leben und meine Arbeit sind geprägt von den Werten Verbindung, Unabhängigkeit & Mut.
Diese Werte spiegeln sich auch in meiner Philosophie wider: Träume. Visionen. Mut.
Darüber hinaus setze ich mich für die Aufklärung & Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen ein. Mir ist es wichtig, mentale Gesundheit verständlich, zugänglich und menschlich zu vermitteln – jenseits von Scham, Leistungsdruck oder Schubladen.
Ich brauche acht bis neun Stunden Schlaf pro Nacht.
Ich stehe morgens gern vor allen anderen auf.
Krafttraining ist mein Ausgleich.
Mein Körper zeigt mir früh, wenn ich meine Grenzen übergehe.
Ich habe mich bewusst für ein Leben ohne eigene Kinder entschieden.
Ich verbringe gern Zeit allein.
Mein Traum:
An einem Ort leben, wo immer Sommer ist – direkt am Ozean.
Ich habe häufig Fernweh.
Der Sternenhimmel fasziniert mich.
Bibliotheken sind für mich magische Orte.
Schon als Jugendliche habe ich mich für Psychologie und die Tiefe der menschlichen Psyche interessiert. Doch ein Psychologie-Studium traute ich mir nach dem Abitur nicht zu.
Was ich damals nicht wusste: Dieser Wunsch wird mich leise und beständig begleiten.
Mein beruflicher Weg begann also zunächst komplett anders: in der Finanzbranche. Mit 19 begann ich eine Ausbildung zur Kauffrau für Versicherungen & Finanzen – in einem Umfeld, das stark von Leistungsdruck und Provision geprägt war.
Kurz nach meinem Abschluss erkrankte ich an einer schweren, hochfunktionalen Depression. Nach außen funktionierte ich weiter. Ich ging jeden Tag zur Arbeit. Innerlich aber war ich erschöpft und leer.
Diese Erfahrung hat mich früh mit einer Frage konfrontiert, die mich bis heute begleitet: Was passiert, wenn wir dauerhaft gegen uns selbst leben?
» Gefangen im Funktionieren «
Ich orientierte mich beruflich neu und landete – eher zufällig – in der IT. Über zehn arbeitete ich in verschiedenen Bereichen, zuletzt in einem Automobil-Konzern als Projektmanagerin.
Ich schätzte Struktur, Sicherheit und Zusammenarbeit. Was fehlte, war Sinn. Prozesse ohne Wirkung. Kommunikation ohne echte Begegnung. Gute Menschen, die ausgebremst wurden.
Ich habe gelernt, wie es sich anfühlt, wenn äußere Sicherheit vorhanden ist – und innere Stimmigkeit fehlt. Ich war gut in dem, was ich tat – aber es erfüllte mich nicht.
2021 begann ich dann neben meinem Vollzeitjob ein Fernstudium zur „Psychologischen Beraterin“ & „Achtsamkeitscoachin“. – Ohne großen Plan. Und ohne die Absicht, mich beruflich zu verändern.
Später ergänzte ich die Qualifikation zur „Heilpraktikerin für Psychotherapie“.
Rückblickend erkenne ich: Es war keine spontane Idee, sondern eine leise Rückkehr zu etwas, das schon lange in mir angelegt war.
Heute weiß ich: Manche Wünsche verschwinden nicht. Sie warten.
Gleichzeitig wuchs meine berufliche Unzufriedenheit und ein innerer Wertekonflikt: Wie mit Menschen gesprochen wurde, fehlende psychologische Sicherheit, geringe Wertschätzung und Strukturen, die wenig Raum für Entwicklung ließen.
Und immer häufiger die Fragen:
Ich redete es mir lange schön: Sicherer Arbeitsplatz. Gutes Gehalt. Gute Bedingungen. Ich argumentierte mit Vernunft – und überhörte mein Bauchgefühl. Und ich hatte Angst, alles aufs Spiel zu setzen.
Doch mein Körper reagierte längst: Nacken- und Kopfschmerzen, Migräne und später kamen Panikattacken dazu. Nächte, in denen ich wach lag. Tage, an denen ich kaum atmen konnte.
Und noch immer wollte ich es nicht wahrhaben.
» Der Wendepunkt «
Die entscheidende Erkenntnis kam im März 2024 im Thailand-Urlaub.
Nach über 30 Stunden Anreise, bei tropischer Hitze, körperlich erschöpft – ging es mir plötzlich gut. Zehn Tage lang keine einzige Panikattacke. Keine Kopfschmerzen. Keine Migräne.
Dies war mein Wendepunkt.
Mir wurde klar: Mein Nervensystem arbeitet nicht gegen mich. Es reagiert auf dauerhafte innere Unstimmigkeit.
Zurück in Deutschland kündigte ich meinen Job – aus Verantwortung mir selbst gegenüber. Weil ich nicht länger bereit war, meine Gesundheit gegen finanzielle Sicherheit zu tauschen.
» Zwischen Träumen, Visionen & Mut. «
Im Januar 2025 wagte ich den Schritt in die Selbstständigkeit. Finanzielle Sicherheit war lange mein Anker. Mich von diesem zu lösen, war kein leichter Schritt. Und dennoch fühlt es sich bis heute stimmig an.
Heute begleite ich tagtäglich Menschen, die funktionieren, sich anpassen, Erwartungen erfüllen und sich dabei selbst kaum noch spüren. Ich weiß, wie subtil dieser Prozess beginnt – und wie befreiend es ist, wieder in Verbindung mit sich selbst und der eigenen inneren Kraft zu kommen.
Ich verbinde meine eigene Erfahrung mit fachlicher Expertise. Ich höre zwischen den Zeilen. Ich stelle ehrliche Fragen – und halte auch das aus, was unangenehm wird. Gedanken bekommen Raum. Gefühle dürfen da sein, ohne sofort „gelöst“ werden zu müssen.
Ich weiß nicht, wohin mein Weg mich noch führt. Aber ich weiß, dass ich nicht mehr bereit bin, gegen mich selbst zu leben. Auch dann nicht, wenn es unbequem wird.
Fachliche Qualifikation und kontinuierliche Weiterbildung sind für mich die Grundlage einer verantwortungsvollen therapeutischen Begleitung.
Vor meinem Wechsel in die therapeutische Arbeit war ich über zehn Jahre in der IT tätig.
Ich bilde mich regelmäßig weiter, um ein tieferes Verständnis für die Zusammenhänge von Körper, Geist & Seele zu entwickeln und dich bei deinen Anliegen noch besser unterstützen zu können.
Die regelmäßige Teilnahme an fachlichen Peergroups und Supervisionen ist für mich selbstverständlich.
Aktuell absolviere ich folgende Weiterbildungen:
Seit Januar 2025 bin ich als Heilpraktikerin für Psychotherapie & Achtsamkeitscoach in meiner eigenen Praxis selbstständig tätig.
Beruflich war ich bisher in folgenden Bereichen tätig:
In Zusammenhang mit meinem bisherigen beruflichen Werdegang habe ich folgende zusätzliche Qualifikationen:
Mein beruflicher Hintergrund prägt mein Verständnis für Menschen, die viel Verantwortung tragen und dauerhaft unter Leistungsdruck stehen. Ich weiß, wie leicht dabei eigene Grenzen und Bedürfnisse in den Hintergrund geraten -und welche Folgen das haben kann.