Nach über 10 Jahre in der IT – unter anderem als Projektmanagerin und Agile Coach – kenne ich Arbeitswelten, in denen Tempo, Druck, Verantwortung und permanente Anpassung zu Alltag gehören.
Ich kenne Führung, die stärkt. Und Führung, die Menschen innerlich leer macht.
Ich habe erlebt, wie Menschen dauerhaft über ihre Grenzen gehen – ohne echte Wertschätzung, ohne psychologische Sicherheit, oft fern ihrer Stärken. Und ich kenne das Gefühl, in einem System zu funktionieren, das den eigenen Werten widerspricht.
Heute arbeite ich mit Menschen, die die Folgen solcher Arbeitsbedingungen deutlich spüren. Leistungsfähig nach außen, innerlich erschöpft. Nicht, weil sie zu schwach waren, sondern weil sie zu lange in Strukturen gearbeitet haben, die sie ausbrennen lassen – in Rollen, die nicht zu ihren Stärken passen, in Arbeit, die nicht trägt.
Deshalb folge ich meiner Vision „Mental Health statt Obstkorb“ und bringe mentale Gesundheit dorthin, wo sie dringend gebraucht wird: in den Arbeitsalltag.
In vielen Unternehmen fehlt ein entscheidender Faktor: psychologische Sicherheit.
Mitarbeitende halten sich zurück, sprechen Fehler nicht offen an und sagen selten, was sie tatsächlich belastet.
Gesundheit wird stattdessen häufig noch immer vor allem körperlich gedacht: Yoga. Rückenkurse. Obstkörbe.
Das ist nicht falsch, aber es greift zu kurz.
Denn es gibt keine Gesundheit ohne mentale Gesundheit.
Mentale Gesundheit entsteht nicht durch Benefits. Sie entsteht dort, wo Menschen sich sicherfühlen, Beziehungen tragfähig sind, Arbeit Sinn macht und innere Stabilität möglich wird.
Wo Menschen dauerhaft unter Druck stehen, sich anpassen müssen oder Angst vor Konsequenzen haben, hilft kein weiteres Angebot. Was fehlt, ist Raum.
Ein Raum, in dem:
Psychische Erkrankungen gehören zu den häufigsten Ursachen für lange Fehlzeiten.
Im Durchschnitt fallen Mitarbeitende bei psychischen Belastungen rund 35–45 Tage aus.
Für Unternehmen entstehen dadurch jährliche Kosten in zweistelliger Milliardenhöhe. Nicht nur durch Fehlzeiten, sondern durch Produktivitätsverluste, Mehrbelastung der Teams und Fluktuation.
Entscheidend ist:
Die Kosten entstehen lange vor der Krankschreibung: durch sinkende Leistungsfähigkeit, innere Kündigung und schleichenden Vertrauensverlust.
„Mental Health statt Obstkorb“ heißt: anders hinsehen.
Nicht Zahlen beschönigen, sondern Bedingungen verändern.
Nicht Menschen optimieren, sondern psychologische Sicherheit schaffen.
Nicht Anpassung erwarten, sondern Sinn ermöglichen.
Nicht Verantwortung abnehmen, sondern Selbstverantwortung stärken.
Woran ich mich orientiere
Mich leitet die Überzeugung, dass Menschen ihr Potenzial nur dort entfalten, wo sie sich sicher fühlen. Wo sie nicht funktionieren müssen, um dazuzugehören. Und wo sie als Mensch gesehen werden – nicht als Rolle oder Ressource.
Die Forschung zu psychologischer Sicherheit, wie sie Amy Edmondson in „Die angstfreie Organisation“ beschreibt, bringt auf den Punkt, was ich in Unternehmen immer wieder sehe:
Ohne Sicherheit keine Offenheit.
Ohne Offenheit keine Entwicklung.
Gleichzeitig orientiere ich mich an einer Arbeitswelt, wie sie John Strelecky in „The Big Five for Life“ beschreibt:
Eine Arbeitswelt, in der Menschen ihre Stärken leben, Sinn erleben und Verantwortung übernehmen – nicht trotz ihrer Arbeit, sondern durch sie.
Beides zusammen bildet die Grundlage meiner Arbeit im Unternehmenskontext:
Psychologische Sicherheit, menschliche Tiefe und die Bereitschaft, Arbeit neu zu denken.
Menschen lassen ihr Leben nicht an der Bürotür zurück.
Innere Unruhe, Erschöpfung und ungelöste Konflikte wirken – oft unbemerkt – weiter und beeinflussen Konzentration, Kommunikation, Zusammenarbeit und Führung.
Unternehmen, die mentale Gesundheit ernst nehmen, richten den Blick nicht allein auf Zahlen. Sie schaffen Bedingungen, unter denen Menschen sich sicher fühlen, ihre Stärken einbringen und Verantwortung übernehmen können.
Meine Arbeit trägt dazu bei, Überlastung frühzeitig sichtbar zu machen, Selbstregulation zu stärken und langfristige Ausfälle zu vermeiden.
Ich arbeite nicht mit Standardprogrammen und nicht mit vorgefertigten Lösungen. Meine Arbeit setzt dort an, wo mentale Gesundheit tatsächlich entsteht: im Erleben, im Miteinander, im Arbeitsalltag.
Ich schaffe Räume für psychologische Sicherheit, Selbstwahrnehmung und Verbindung. Räume, in denen Menschen ihre Stärken einbringen, Verantwortung übernehmen, sich entwickeln und leistungsfähig bleiben können – ohne auszubrennen.
Ich begleite einzelne Mitarbeitende ebenso wie Teams und Organisationen.
1:1 Psychologische Beratung & Coaching
✓ Vertrauliche Begleitung für Mitarbeitende bei Stress, Erschöpfung, Überforderung oder privaten Belastungen
✓ Fokus auf Selbstwirksamkeit, Regulation und innere Stabilität
✓ Frühzeitige Unterstützung, um chronischer Überlastung und langfristigen Ausfällen vorzubeugen
Workshops & Vorträge
✓ Umgang mit psychischen Belastungen im Team
✓ Psychologische Sicherheit und gesunde Kommunikation
✓ Themen wie Stress, Schlaf, funktionale Atmung oder Prokrastination – mit Fokus auf Selbstwirksamkeit
Teamentwicklung & Führungskräfte-Coaching
✓ Reflexion von Haltung, Werten, Rolle und Verantwortung
✓ Entwicklung einer Unternehmenskultur, die mentale Gesundheit trägt
✓ Begleitung von Führungskräften zur Stärkung psychologischer Sicherheit im Arbeitsalltag
Diese Wirkungen sind kein Ergebnis einzelner Maßnahmen, sondern Ausdruck einer veränderten Haltung:
Wenn Sie mentale Gesundheit nicht als Maßnahme verstehen, sondern als Teil Ihrer Unternehmenskultur, lade ich Sie zu einem Gespräch ein.
Wir klären gemeinsam, ob meine Haltung zu Ihrem Unternehmen passt und welche Form der Begleitung sinnvoll ist.
Ob regelmäßige psychologische Beratung für Ihre Mitarbeitenden, thematisch fokussierte Workshops oder eine längerfristige Zusammenarbeit – gemeinsam prüfen wir, was für Ihr Unternehmen stimmig ist.
Seien Sie Vorreiter in der Region Südwestsachsen und machen Sie den Unterschied.
In einer überwiegend ländlich geprägten Region wie dem Vogtland und dem Raum Zwickau entscheidet heute nicht allein der Standort über Mitarbeiterbindung, sondern vor allem die gelebte Unternehmenskultur.
Gerade in Zeiten von Fachkräftemangel, demografischem Wandel und einer Generation, die Sinn, Werte & Haltung einfordert, braucht es Unternehmen, die bewusst Verantwortung übernehmen.
Mentale Gesundheit entscheidet darüber, ob Mitarbeitende bleiben, Verantwortung übernehmen und auch in herausfordernden Zeiten handlungsfähig bleiben.
Eine Unternehmenskultur, die psychische Gesundheit ernst nimmt, ist kein „Nice-to-have“. Sie ist Ausdruck von Führung, Klarheit – und eine Investition in die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens.
Machen Sie den Unterschied – für gesunde Mitarbeitende, starke Teams und ein zukunftsfähiges Unternehmen.
Und vor allem: für mehr Menschlichkeit im Arbeitsalltag.
In einem unverbindlichen Erstgespräch klären wir, ob meine Haltung zu Ihrem Unternehmen passt und wie eine Zusammenarbeit konkret aussehen könnte.
Ich freue mich auf den Austausch.