Hey, ich bin Stefanie.
Heilpraktikerin für Psychotherapie · Achtsamkeitscoach · Breathwork Facilitator
Wer wärst du, wenn du den Mut hättest, deinen Träumen wirklich zu folgen?
Geboren 1990 in Zwickau.
Zuhause im Vogtland seit 2022.
Selbstständig seit Januar 2025 in Falkenstein/Vogtl.
Psychotherapie
Coaching
Achtsamkeit
Meditation
Breathwork
Yin Yoga
Yoga Nidra
Meine Werte:
Unabhängigkeit | Wertschätzung | Mut | Verbindung | Lebendigkeit
Mich faszinieren die großen Fragen des Lebens. Die, die wir uns in stillen Momenten stellen, aber selten laut aussprechen: Wer bin ich – jenseits aller Rollen und Erwartungen? Was will ich wirklich im Leben? Und was brauche ich, um die mutigste & freiste Version von mir zu sein?
Wer sich diese Fragen nicht stellt, lebt irgendwann nicht mehr das eigene Leben, sondern das, was andere Menschen, die Gesellschaft oder alte Prägungen für ihn oder sie entworfen haben.
Ich mache Mut, genau da hinzuschauen. Für sich selbst loszugehen. Verantwortung zu übernehmen. Grenzen zu setzen. Über psychische Gesundheit zu sprechen. Sich Unterstützung zu holen. Das eigene Leben aktiv und bewusst zu gestalten. Dem Ruf des Herzens zu folgen.
Und ich setze mich aktiv für die Aufklärung & Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen ein. Mir ist es wichtig, mentale Gesundheit verständlich, zugänglich und menschlich zu vermitteln – ohne Scham & Schubladen-Denken.
Schon als Jugendliche habe ich mich für Psychologie und die Tiefe der menschlichen Psyche interessiert. Doch ein Psychologie-Studium traute ich mir nach dem Abitur nicht zu.
Was ich damals nicht wusste: Dieser Wunsch wird mich leise und beständig begleiten.
Mein beruflicher Weg begann also zunächst komplett anders: in der Finanzbranche. Mit 19 begann ich eine Ausbildung zur Kauffrau für Versicherungen & Finanzen – in einem Umfeld, das stark von Leistungsdruck und Provision geprägt war.
Kurz nach meinem Abschluss erkrankte ich an einer schweren, hochfunktionalen Depression. Nach außen funktionierte ich weiter. Ich ging jeden Tag zur Arbeit und lies mir im Freundes- & Familienkreis nichts anmerken. Innerlich aber war ich erschöpft und leer.
Diese Erfahrung hat mich früh mit einer Frage konfrontiert, die mich bis heute begleitet: Was passiert, wenn wir dauerhaft gegen uns selbst leben?
Ich orientierte mich beruflich neu und landete – eher zufällig – in der IT. Über zehn arbeitete ich in verschiedenen Bereichen, zuletzt in einem Automobil-Konzern als Projektmanagerin.
Ich schätzte die Struktur, Sicherheit und Zusammenarbeit. Was fehlte, war Sinn. Prozesse ohne Wirkung. Kommunikation ohne echte Begegnung. Motivierte Menschen, die ausgebremst wurden.
Ich habe gelernt, wie es sich anfühlt, wenn äußere Sicherheit vorhanden ist – und innere Stimmigkeit fehlt. Ich war gut in dem, was ich tat – aber es erfüllte mich nicht.
2021 begann ich dann neben meinem Vollzeitjob ein Fernstudium zur „Psychologischen Beraterin“ & „Achtsamkeitscoachin“ – ohne großen Plan. Und ohne die Absicht, mich beruflich zu verändern.
Später ergänzte ich die Qualifikation zur „Heilpraktikerin für Psychotherapie“.
Rückblickend erkannte ich: Es war keine spontane Idee, sondern eine leise Rückkehr zu etwas, das schon lange in mir angelegt war.
Heute weiß ich: Manche Wünsche verschwinden nicht. Sie warten.
Gleichzeitig wuchs meine berufliche Unzufriedenheit und ein innerer Wertekonflikt: Wie mit Menschen gesprochen wurde, fehlende psychologische Sicherheit, geringe Wertschätzung und Strukturen, die wenig Raum für Entwicklung ließen.
Und immer häufiger die Fragen:
Ich redete es mir lange schön: Sicherer Arbeitsplatz. Gutes Gehalt. Gute Bedingungen. Ich argumentierte mit Vernunft – und überhörte mein Bauchgefühl. Und ich hatte Angst, alles aufs Spiel zu setzen.
Doch mein Körper reagierte längst: Nacken- und Kopfschmerzen, Migräne und später kamen Panikattacken dazu. Nächte, in denen ich wach lag. Tage, an denen ich kaum atmen konnte.
Und noch immer wollte ich es nicht wahrhaben.
Die entscheidende Erkenntnis kam im März 2024 im Thailand-Urlaub. Nach über 30 Stunden Anreise, bei tropischer Hitze, körperlich erschöpft – ging es mir plötzlich gut. Zehn Tage lang keine einzige Panikattacke. Keine Kopfschmerzen. Keine Migräne.
Dies war mein Wendepunkt.
Mir wurde klar: Mein Nervensystem arbeitet nicht gegen mich. Es reagiert auf dauerhafte innere Unstimmigkeit.
Zurück in Deutschland kündigte ich meinen Job – aus Verantwortung mir selbst gegenüber. Weil ich nicht länger bereit war, meine Gesundheit gegen finanzielle Sicherheit zu tauschen.
Im Januar 2025 wagte ich den Schritt in die Selbstständigkeit. Finanzielle Sicherheit war lange mein Anker. Mich von diesem zu lösen, war kein leichter Schritt. Und dennoch fühlt es sich bis heute stimmig an.
Heute begleite ich tagtäglich Menschen, die funktionieren, sich anpassen, Erwartungen erfüllen und sich dabei selbst kaum noch spüren. Ich weiß, wie subtil dieser Prozess beginnt – und wie befreiend es ist, wieder in Verbindung mit sich selbst und der eigenen inneren Kraft zu kommen.
Ich verbinde meine eigene Erfahrung mit fachlicher Expertise. Ich höre zwischen den Zeilen. Ich stelle ehrliche Fragen – und halte auch das aus, was unangenehm wird. Gedanken bekommen Raum. Gefühle dürfen da sein, ohne sofort „gelöst“ werden zu müssen.
Ich weiß nicht, wohin mein Weg mich noch führt. Aber ich weiß, dass ich nicht mehr bereit bin, gegen mich selbst zu leben. Auch dann nicht, wenn es unbequem wird.
Ich liebe den Duft von Sommerregen, Sonnencreme & frisch gemähtem Gras. Für mich riecht das nach Freiheit.
Ich bin neurodivergent – und habe lange gedacht, das sei ein Fehler. Heute weiß ich: es ist (m)eine Stärke.
Ich brauche viel Schlaf und verbringe gerne Zeit allein. Beides sind meine größten Ressource.
Ich habe mich bewusst für ein Leben ohne eigene Kinder entschieden.
Mein Traum: Eines Tages an einem Ort leben, wo immer Sommer ist – direkt am Ozean.
Momente, in denen ich ganz bei mir bin: Barfußlaufen. Sonnenaufgänge. Indie-Musik.
Ich lebe nach den Rhythmen der Natur und des Mondzyklus – als Verbindung mit mir selbst, dem Leben, dem Universum.
Bibliotheken & Planetarien sind für mich magische Orte.
Sommerkind, im Herzen ein Hippie, Feministin. Ich glaube, dass echte Freiheit von innen beginnt.
Fachliche Qualifikation und kontinuierliche Weiterbildung sind für mich die Grundlage einer verantwortungsvollen (therapeutischen) Begleitung.
Ich habe einen unternehmerischen Hintergrund als Wirtschaftsfachwirtin und Erfahrung in den Bereichen IT, Projektmanagement (klassisch & agil), Consulting und Vertrieb. Ich verstehe Leistungsdruck, starre Strukturen und Menschen in Systemen.
Ich bilde mich regelmäßig weiter, um ein tieferes Verständnis für die Zusammenhänge von Körper, Geist & Seele zu entwickeln und dich bei deinen Anliegen noch besser unterstützen zu können.
Die regelmäßige Teilnahme an fachlichen Peergroups und Supervisionen ist für mich selbstverständlich.
Aktuell absolviere ich folgende Weiterbildungen:
Weitere sind in Planung:
Seit Januar 2025 bin ich als Heilpraktikerin für Psychotherapie & Achtsamkeitscoach in meiner eigenen Praxis selbstständig tätig.
Beruflich war ich bisher in folgenden Bereichen tätig:
In Zusammenhang mit meinem bisherigen beruflichen Werdegang habe ich folgende zusätzliche Qualifikationen:
Mein beruflicher Hintergrund prägt mein Verständnis für Menschen, die viel Verantwortung tragen und dauerhaft unter Leistungsdruck stehen. Ich weiß, wie leicht dabei eigene Grenzen und Bedürfnisse in den Hintergrund geraten und welche Folgen das haben kann.