Hier findest du Antworten auf Fragen, die viele vor dem ersten Schritt bewegen.
Falls deine Frage nicht dabei, melde dich einfach. Buche dir ein kostenfreies Erstgespräch oder schreib mir eine E-Mail.
Approbierte Psychotherapeut*innen haben ein 5-jähriges Studium absolviert, eine staatliche Approbation erworben – und für den Zugang zum Kassensystem zusätzlich eine 5-jährige Weiterbildung. Das bedeutet im Alltag: monatelange Wartelisten, viel Bürokratie, Diagnosen als Pflichtvoraussetzung, festgelegte Therapieverfahren.
Heilpraktiker*innen für Psychotherapie werden vom Gesundheitsamt geprüft und zugelassen. Sie begleiten Menschen mit leichteren bis mittelschweren Themen: Stress, Ängste, Panikattacken, depressive Verstimmungen, Lebenskrisen. Sie arbeiten eigenständig und flexibel und sind nicht an die Richtlinienverfahren der gesetzlichen Krankenkassen gebunden. Das schafft Freiheit und ermöglicht eine individuelle Herangehensweise sowie mehr Gestaltungsfreiheit im therapeutischen Prozess.
Der größte Unterschied: kurze Wartezeiten, keine Bürokratie, mehr Raum für individuelle Methoden – und für dich als ganzen Menschen. Die Kosten trägst du selbst als Investition in dich selbst – bewusst und ohne Umweg über das Kassensystem.
Hinweis: Da es für Heilpraktiker*innen für Psychotherapie bisher keine einheitlichen Ausbildungs- & Qualitätsstandards gibt, ist es umso wichtiger, auf eine fundierte Ausbildung, kontinuierliche Weiterbildung und ein klares Bewusstsein für die eigenen Grenzen zu achten. Ein*e verantwortungsvolle*r Heilpraktiker*in kennt seine/ihre Grenzen und weist dich darauf hin. Wenn du bei jemandem ein ungutes Bauchgefühl hast, nimm dies ernst.
Als Heilpraktikerin für Psychotherapie habe ich klare Grenzen – und die kommuniziere ich auch offen.
Coaching und Psychotherapie können eine (fach-)ärztliche Diagnose und Behandlung nicht ersetzen. Ich bin nicht befugt, medizinische Behandlungen durchzuführen und organische Diagnosen zu stellen. Des Weiteren darf ich weder verschreibungspflichtige Medikamente verordnen, noch Krankschreibungen oder Gutachten ausstellen. Lasse körperliche Beschwerden bitte immer von entsprechenden Fachärzt*innen abklären.
Ich arbeite nicht mit Kindern & Jugendlichen und begleite keine schweren psychischen Erkrankungen wie Schizophrenie, schwere Traumata (PTBS) oder Suchterkrankungen.
Bei schwerwiegenden Krisen (Gewalt, Missbrauch, akute Psychosen oder akuter Suizidalität) wende Dich bitte an niedergelassene Psychotherapeut*innen, psychiatrische Kliniken, den Notruf unter 112 oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116117.
Meine Schwerpunkte:
Themen, für die ich nicht die Richtige bin:
Nicht weil diese Themen unwichtig sind, sondern weil es dafür spezialisierte Begleitung gibt (z.B. Paar- & Familientherapeut*innen, Traumatherapeut*innen etc.).
Der zentrale Unterschied liegt im Anliegen.
Coaching richtet sich an Menschen, die psychisch stabil sind und sich Klarheit, Orientierung oder Unterstützung bei konkreten Themen wünschen – Entscheidungen, Ziele, Veränderungen. Es geht darum, Potenziale zu entfalten, neue Perspektiven zu entwickeln und ins Handeln zu kommen.
Psychotherapie begleitet Menschen mit psychischen Beschwerden wie Panikattacken, Depressionen, Angststörungen oder psychosomatischen Symptomen. Sie zielt darauf ab, Ursachen zu verstehen, Muster zu erkennen und das innere Gleichgewicht schrittweise zu stabilisieren.
Ich arbeite an der Schnittstelle von beidem – weil die meisten Menschen, die zu mir kommen, beides mitbringen: ein Symptom, das gehört werden will, und eine Sehnsucht, die endlich Raum bekommen soll.
Ja, du brauchst keinerlei Erfahrung.
Alles, was du brauchst: die Neugier, dich offen und ehrlich mit dir selbst auseinanderzusetzen, die Bereitschaft, gewohnte Denk- & Handlungsmuster zu hinterfragen – und den Mut, neue Wege zu gehen.
Es ist immer dann sinnvoll, wenn du merkst, dass du auf der Stelle trittst: bei Entscheidungen oder Veränderungen, bei der Verarbeitung von Krisen, bei Panikattacken oder depressiven Verstimmungen, bei Selbstzweifeln und festgefahrenen Mustern, bei Fragen nach Sinn & Orientierung.
Meine Arbeit ist Hilfe zur Selbsthilfe – lösungsorientiert, stärkenbasiert, mit Blick auf das, was du wirklich willst. Keine vorgefertigten Antworten & Lösungen. Ich begleite dich dabei, deine eigenen zu finden.
Ja – und das ist sogar einer der häufigsten Gründe. „Eigentlich läuft alles ganz gut“ und trotzdem ist da diese leise Unruhe, diese innere Leere, dieses diffuse Gefühl, dass da noch mehr sein müsste.
Das sind keine Kleinigkeiten, sondern dein innerer Kompass, der sich bemerkbar macht.
Manchmal zeigt sich das auch bereits körperlich: als Anspannung, schlechter Schlaf, Erschöpfung, Ängste oder Panikattacken. Spätestens dann lohnt es sich, hinzuschauen.
Du musst nicht erst zusammenbrechen, bevor du dir Zeit & Raum für dich selbst nimmst.
Weil Verstehen allein oft nichts verändert.
Viele meiner Klient*innen kennen sich selbst schon ziemlich gut. Sie haben viel gelesen, reflektiert und analysiert. Und trotzdem rutschen sie immer wieder in alte Muster. Ich kenne das selbst auch.
Was fehlt, ist häufig kein neues Wissen. Es ist das Erleben: spüren, was sich zeigt – im Körper, im Atem, im Moment. Und das findest du in keinem Buch oder Ratgeber.
Ich kann dir kein Versprechen geben – aber ich kann dich dabei begleiten, dass dein Körper und dein Nervensystem neue Erfahrungen machen dürfen. Dass du dich selbst wieder spüren darfst.
Dafür betrachte ich das ganze System: Körper, Seele, Geist & dein Umfeld – weil sich alles gegenseitig beeinflusst.
Da wir alle unterschiedliche Prägungen & Erfahrungen gemacht haben, passt nicht jeder Ansatz zu jedem Menschen. Doch wir können gemeinsam herausfinden, was genau für dich und deine Situation stimmig und passend ist.
Ehrlich gesagt: Nein.
Nicht weil ich dir kein schnelles Ergebnis wünsche.
Warum dann nicht?
Ich gebe deshalb kaum vorgefertigte Ratschläge. Ich öffne einen Raum und wir erarbeiten gemeinsam Schritt für Schritt deine eigenen, individuell passenden Antworten & Lösungen.
Das braucht manchmal etwas Zeit. Und es verändert mehr als jeder pauschale Ratschlag es je könnte.
Wenn du bereit bist, wirklich hinzuschauen, dann bist du hier genau richtig.
Nein, die Kosten werden nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
Das hat für dich u.a. folgende Vorteile:
Manche private Zusatzversicherungen erstatten einen Teil der Kosten – es lohnt sich, das individuell zu prüfen. Außerdem können die Kosten unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich geltend gemacht werden. Halte dazu bitte Rücksprache mit deinem*deiner Steuerberater*in.
Meine Arbeit ist intensiv, individuell und auf dich zugeschnitten – keine Standardbehandlung nach Schema F. Das spiegelt sich auch im Preis wider.
Jeder Termin wird speziell für dich reserviert. Jede Sitzung beinhaltet eine individuelle Vor- & Nachbereitung, damit wir dort weitermachen können, wo es wirklich wichtig ist. Ich plane bewusst genug Zeit zwischen den Sitzungen ein, sodass wir keinen Zeitdruck haben und nicht schon der bzw. die nächste Klient*in klingelt, während du vielleicht noch einen Moment brauchst.
Alle Infos zu Preisen, Zahlungsmodalitäten & Absageregelungen findest du hier → [Preise & Ablauf].
Das lässt sich ehrlich gesagt nicht genau vorab sagen.
Menschen kommen mit unterschiedlichen Themen und in unterschiedlichen Lebensphasen zu mir. Manchen reichen 2–3 Sitzungen. Andere begleite ich mehrere Monate – in kleineren oder größeren Abständen.
Wir schauen gemeinsam, was gerade dran ist – und wie viel Raum du brauchst. Du kannst nach jeder Sitzung entscheiden, ob und wie es weitergeht. Es gibt bei mir keine Verpflichtung für eine bestimmte Sitzungsanzahl.
Ich spreche Menschen gern „per Du“ an – das ist für mich persönlicher und nahbar. Aus diesem Grund sind meine Texte auch immer in der Du-Form geschrieben. Das heißt aber nicht, dass die Gespräche auch „per Du“ sein müssen. Wenn für dich – oder Sie – eine andere Ansprache besser passt, ist das vollkommen in Ordnung.
Wichtiger als die Anrede ist, dass du dich hier wirklich willkommen fühlst.
Wir fangen klein an: mit einem kurzen, kostenfreien Kennenlerngespräch (ca. 15 Minuten) per Telefon. Du erzählst, was dich bewegt; ich erzähle, was in diesem Raum möglich ist. Wir nehmen uns Zeit für deine Fragen und bekommen ein erstes Gefühl füreinander. Und dann entscheiden wir gemeinsam den nächsten Schritt.
Der erste Präsenz-Termin findet dann in meinen Räumlichkeiten statt. Diese erste Sitzung dient dazu, dass ich dich und deine Situation nochmal besser verstehe. Mein Ziel ist, dass du bereits in der ersten Sitzung Impulse spürst und etwas mitnimmst, das du sofort im Alltag nutzen kannst.
Den genauen Ablauf – vom Erstgespräch bis zur letzten Sitzung – findest du hier → [Preise & Ablauf].
Dann sage ich dir das ehrlich – entweder direkt im telefonischen Kennenlerngespräch oder sobald ich es in der gemeinsamen Zusammenarbeit merke.
Echte Begleitung funktioniert nur, wenn es wirklich passt. Wenn ich merke, dass du woanders besser aufgehoben bist oder ich fachlich an meine Grenzen komme, sage ich das offen und ehrlich – und helfe dir, den richtigen Weg zu finden.